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Wir, das Fanprojekt Karlsruhe, haben die Aufgabe und das Anliegen am Spieltag mit den beteiligten Institutionen und Menschen zu sprechen und Interessenslagen zu vermitteln. So auch schon weit im Vorfeld des Spiels, beispielsweise bei drei Sicherheitsbesprechungen in Stuttgart. In diesen Gesprächen vermitteln wir die Interessen der Fans und geben danach die Informationen und Absprachen an die Fans weiter, damit sich beide Seiten auf den Spieltag entsprechend einstellen können.

Entgegen der in Sicherheitsbesprechungen getroffenen Absprachen, dass die Fanbusse aus Karlsruhe direkt am Stadion parken können wurden diese zum Bahnhof nach Untertürkheim gebracht und alle sollten mit dem Fanmarsch zum Stadion laufen, 12 vollbesetzte Busse. Jegliche konstruktive Hinweise und Bitten zur Einhaltung des ursprünglichen Ablaufs durch das Fanprojekt, die Fanbetreuung und die Fans wurden ignoriert. Auf Intervention des Fanprojekts haben sich die Fans bereit erklärt aus dem Bus zu steigen und an dem Fanmarsch teilzunehmen.
Dieser Fanmarsch wurde dann direkt in eine polizeiliche Maßnahme geführt, die für fast 600 Fans bis nach Spielende dauern sollte. Kinder und Frauen in der Gruppe, keine Toilette und keine Versorgungsmöglichkeit, für fast 5 Stunden.

Eine an vielen Stellen fehlende Kommunikationsbereitschaft der Polizei, auch bei der Einsatzleitung Gästefans, ließ uns keinen Spielraum die Situation zu klären und den Fans zu vermitteln.

Diese Nicht- Einhaltung der vorab getroffenen Absprachen schränkt unsere Interventionsmöglichkeiten deutlich ein und untergräbt unsere Glaubwürdigkeit.

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